Rinder: Grünlanderhaltung ohne Rinder undenkbar
Die kleinstrukturierte Viehhaltung - im Schnitt werden pro Betrieb nur 24 Rinder gehalten - sowie der hohe Grünlandanteil und die Almhaltung garantieren eine qualitativ hochstehende und weltweit anerkannte Rinderproduktion.
Die Einhaltung rigoroser Bestimmungen zum Schutz und zur Gesundheit der Tiere ist ein weiteres Merkmal der Tierproduktion in Österreich. Sie verpflichten zur artgerechten und den jeweiligen Bedürfnissen des Tieres angepaßten Haltung.Die Erhaltung des Grünlandes wäre in Österreich ohne Rinder nicht möglich. Die natürlichen Produktionsbedingungen und die bäuerliche Besitzstruktur sind dafür ausschlaggebend, daß in Österreich die tierische Veredelungswirtschaft eine sehr bedeutende Rolle spielt. Die Produktionsstrukturen sind überschaubar, die meisten Bauern kennen ihre Kühe noch beim Namen.
In Österreich werden vorwiegend Rinder mit kombinierter Nutzungsrichtung - Milch und Fleisch - gehalten. Dem Fleckvieh kommt eine dominierende Stellung zu, fast 80 % der Rinderhalter halten Fleckvieh mit einem Bestand von rund 1,70 Millionen Stück. Die Rinderzucht ist in strengen Tierzuchtgesetzen geregelt und wird von den Zuchtverbänden organisiert. Neben der Verbesserung der Milch- und Fleischleistung sowie der Fleischqualität wird im Rahmen der Zuchtprogramme auch auf Merkmale wie Fruchtbarkeit und Langlebigkeit geachtet.
13.02.2007, Lebensministerium III/5

