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MILCH: Erzeugerpreis weiter gestiegen

(BZ Nr.  9 vom 4. März 2010) – Die Milchanlieferung war in Österreich im vergangenen Jänner um 0,6 Prozent höher als im Jänner 2009 und blieb im ersten Februar-Drittel auf Vorjahresniveau. Insgesamt herrscht im Großen und Ganzen „Quotendisziplin“.

Sorgen bereiten vielen Milchverarbeitern mögliche Auswirkungen der von der Firma Prolactal ausgelösten Listerienaffäre. Sie könnte sich vor allem in Deutschland negativ auf Image und Absatz von österreichischem Käse auswirken, wird befürchtet.
Der monatlich für Deutschland ermittelte „Rohstoffwert Milch“ zeigt bei Butter auch im Februar eine weiter sinkende Tendenz, bei Magermilchpulver ist er leicht gestiegen. Insgesamt war er jedoch negativ.
In √ństerreich ist der Erzeugermilchpreis weiter gestiegen und hat im vergangenen Jänner, wie von der Agrarmarkt Austria Anfang dieser Woche bekanntgegeben, bei 4,2 Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiwei√ü netto 30,34, brutto 33,98 Cent/kg erreicht (siehe Grafik unten)

F.G.

Milchpreisentwicklung seit 2007
Foto: BZ/FG

04.03.2010, Österr. Bauernzeitung